Zusammenfassung
Das deutlichste Signal für die Akzeptanz von Bitcoin-Zahlungen in dieser Woche war die Kombination aus einer Ausweitung des Unternehmens-Checkouts und messbaren Einzelhandelsausgaben. Square hat Bitcoin-Zahlungen auf weitere Square-Anwendungen (einschließlich Point of Sale und vertikalspezifischer Produkte) ausgeweitet, wobei „Rechnungen als Nächstes” als nächster Schritt angekündigt wurde. In Südafrika meldeten mit Pick n Pay verknüpfte Daten monatliche Bitcoin-Ausgaben in Höhe von 1,4 Millionen Rand, wobei die Ausgaben in Kategorien wie Bekleidung, Daten, Sendezeit und Kraftstoff stiegen. Auch die politische Aktivität zur Verringerung von Steuerkonflikten bei alltäglichen Zahlungen nahm zu, wobei sowohl in den USA als auch in Kanada die Forderung nach einer De-minimis-Befreiung laut wurde.
1) Annahme durch Händler und Unternehmen
Adoptionssignale kommen sowohl von großen Checkout-Plattformen als auch aus Einzelhandelsumgebungen, die wiederholbare Verbraucherausgaben melden können.
- Pick n Pay (Südafrika): Diese Woche veröffentlichte Daten zeigen, dass Kunden monatlich 1,4 Millionen Rand in Bitcoin ausgeben, wobei in allen Bereichen des täglichen Bedarfs (Kleidung, Daten, Mobilfunk, Kraftstoff) ein Wachstum zu verzeichnen ist.
- Square: Bitcoin-Zahlungen sind jetzt für weitere Square-Dienste verfügbar, darunter Square Point of Sale, Square for Restaurants, Square for Retail und Square Appointments.
- Block: Block erweitert sein Produktmarketing-Team für Bitcoin bei Square und Cash App (Stellenausschreibung öffentlich zugänglich).
- Santa Cruz (Bolivien): Ein lokales Update meldete 21 Händler, die innerhalb von 30 Tagen hinzukamen.
2) Zahlungsinfrastruktur
Die Infrastruktur für Händler konzentriert sich auf Zuverlässigkeit, Sicherheitsverbesserungen und Unterstützung bei der Kapitalbeschaffung.
- Branta positioniert seinen auf BTCPay ausgerichteten Support als Maßnahme gegen Adress-Swap- und Man-in-the-Middle-Sicherheitslücken.
- Branta-Plugin (BTC.aw): Das „Branta”-Plugin ist für BTC.aw-Benutzer kostenlos verfügbar.
- PoW_Checkbot-Integration: Ein neues automatisiertes Verifizierungstool namens PoW_Checkbot wurde eingeführt, um die Händlerbestätigungen für Bitcoin-akzeptierende Händler in ganz Afrika zu optimieren. Der Bot bietet eine Echtzeit-Proof-of-Work-Validierung der teilnehmenden Bitcoin Circular Economies, die Händler an Bord holen, um ihre Kreislaufwirtschaft aufzubauen.
3) Nutzungsmetriken
Die gemeldete Nutzung umfasst die Kopplung der Zahlungszahlen mit community (Transaktionen) und nachhaltigen Bildungs-/Onboarding-Aktivitäten.
- Calabar Bitcoin Club (Nigeria): meldete über 3.954 Transaktionen über Wallets/Apps wie Blink, Wallet of Satoshi und iPayBTC sowie 14 Meetups und 4 Bildungskohorten.
- Das gleiche Update berichtete von 13 Händlern, die BTC akzeptieren, unterstützt von 12 engagierten Freiwilligen und mehr als 65 Stunden Unterricht zum Thema Bitcoin.
- Laut dem südafrikanischen Einzelhandelsriesen Pick n Pay gaben dessen Kunden in den letzten 12 Monaten in seinen Filialen landesweit monatlich durchschnittlich 1,4 Millionen Rand in Kryptowährung aus.
4) Regulatorische und politische Entwicklungen
Die politischen Bemühungen konzentrierten sich diese Woche auf De-minimis-Ausnahmen, die ausdrücklich als wichtig für Bitcoin-Zahlungen bezeichnet wurden.
- USA: Das Bitcoin Policy Institute gab bekannt, gemeinsam mit anderen Organisationen und Unternehmen aus dem Bereich digitale Vermögenswerte einen Brief an den Finanzausschuss des Senats und den Finanzausschuss des Repräsentantenhauses geschickt zu haben, in dem es um De-minimis-Ausnahmen für Bitcoin-Zahlungen bittet.
- Kanada: Die Bitcoin Coalition betonte die parallele Dringlichkeit und erklärte, sie würde gegenüber den kanadischen Parteien die Notwendigkeit einer anfänglichen Freistellung von 10.000 Dollar hervorheben, und verwies dabei auf ihre Pressemitteilung.
5) Strategischer Ausblick
Über den gesamten Bereich hinweg – von der Verteilung an der Kasse über Händler-Tools bis hin zur steuerlichen Behandlung – deuten die Updates dieser Woche darauf hin, dass Bitcoin-Zahlungen durch operative Folgemaßnahmen (und nicht durch einmalige Akzeptanzbekundungen) an Reife gewinnen.
- Vertrieb: Durch die Ausweitung der Bitcoin-Zahlungen auf mehrere Square-Produkte erhöht sich die Anzahl der Händlerkontexte, in denen Bitcoin-Zahlungen ermöglicht werden können.
- Wiederholbarkeit: Die mit Pick n Pay verbundene Meldung von Bitcoin-Ausgaben in Höhe von 1,4 Millionen Rand pro Monat mit einem Wachstum in allen Kategorien des täglichen Bedarfs ist ein konkretes Zeichen für eine wiederkehrende Nutzung durch Verbraucher.
- Betriebliche Ausfallsicherheit: Das Update v2.3.3 von BTCPay Server befasst sich mit der Kontinuität der Kursanbieter (Einstellung von CoinGecko) und automatisiert die Migration von Shops zu Alternativen wie BtcpayServer, während Branta den Schwerpunkt auf Maßnahmen gegen Adresswechsel und Man-in-the-Middle-Risiken legt.
- Politische Übereinstimmung: Die Befürwortung der De-minimis-Ausnahme in den USA und Kanada zielt direkt auf einen bekannten Reibungspunkt bei routinemäßigen Zahlungsvorgängen ab.
Insgesamt unterstreichen die Signale dieser Woche einen kohärenten langfristigen Kurs für Bitcoin als Zahlungsmittel: breitere Händlerverteilung über große Plattformen, Nachweise für reale Verbraucherausgaben in großen Einzelhandelsumgebungen, kontinuierliche Verbesserungen der Händlerinfrastruktur und -sicherheit sowie politische Maßnahmen, die darauf abzielen, alltägliche Transaktionen einfacher durchzuführen und zu melden.