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Wöchentlicher Brief

Wöchentlicher Bericht 2026/07

Cash App senkt Lightning für Millionen von Nutzern, während die Dominikanische Republik eine staatliche Bitcoin-Infrastruktur einführt und BTC Map innerhalb eines Monats mehr als 1.200 neue Händler hinzugewinnt.

Wöchentlicher Bericht 2026/07
13. Februar 2026
pretyflaco

Diese Woche hat die Hemmschwelle, Bitcoin auszugeben, einen herben Rückschlag erlitten. Cash App hat die Gebühren für Lightning für seine Millionen von Nutzern abgeschafft, während sich das Händlernetzwerk weiter ausbreitete – von BTC Map, das im Januar 1.200 neue Händler hinzufügte, bis hin zur Dominikanischen Republik, die ihre eigene souveräne Wallet und Lightning eingerichtet hat. Die Botschaft ist klar: Die Schienen sind bereit, und die Auffahrten werden immer günstiger.

Der große Schritt: Cash App kündigte gebührenfreie Bitcoin-Ausgaben über das Lightning an, zusammen mit null Gebühren für wiederkehrende Käufe, null Spread beim Stacking und höheren Auszahlungslimits. Damit wird eine der beliebtesten Finanz-Apps Amerikas zu einem reibungslosen Lightning .

Miles Suter, Bitcoin-Verantwortlicher bei Cash App, erläuterte die Details: 0 Gebühren, 0 Spreads beim Stacken, Auszahlen oder Aufrunden – plus kostenlose Lightning und höhere Limits für berechtigte Nutzer.

Im Fokus: Die Dominikanische Republik wird souverän

Bitcoin Dominicana hat unter clavo.lat eine community zusammen mit einem eigenen Lightning gestartet – und bezeichnet diese als „souveräne Bitcoin-Infrastruktur für community ”, die in der Karibik aufgebaut wurde. Dies ist eine Verlagerung von isolierten Händler-Demos hin zu einer lokal betriebenen Zahlungsinfrastruktur.

In derselben Woche aktivierte das Team BitTasker in Santo Domingo – einen Aufgabenmarktplatz, auf dem Einheimische für echte Arbeit Sats verdienen können. Wenn man eine lokale Wallet, einen lokalen Knoten und einen lokalen Verdienst- und Ausgabekreislauf kombiniert, erhält man den Entwurf für eine Kreislaufwirtschaft.

1) Annahme durch Händler und Unternehmen

Die Präsenz von Bitcoin im Einzelhandel wächst durch Suchwerkzeuge, POS-Hardware und direkte Werbung, um bestehende Terminalnetzwerke zu aktivieren.

  • Wachstum von BTC Map: Das globale Händlerverzeichnis hat allein im Januar 1.200 neue Händler hinzugewonnen, 1 Million Aufrufe erreicht und verbesserte Such- und Onboarding-Abläufe eingeführt. Damit wird die Discovery-Ebene von Monat zu Monat stärker.
  • Bitcoinize POS: Der Hardwarehersteller gibt an, dass 2.000 POS-Geräte in 41 Ländern im Einsatz sind – räumt jedoch offen ein, dass der Markt für Bitcoin-Zahlungen „sehr, sehr klein” ist, und prüft derzeit ein gemeinnütziges Modell für mehr Nachhaltigkeit. Eine ehrliche Einschätzung einer realen Einschränkung.
  • Square in Kanada: Die Bitcoin Coalition of Canada hat Square öffentlich aufgefordert, Bitcoin-Zahlungen an kanadischen Terminals zu aktivieren, und dabei auf die USA verwiesen, wo Square Berichten zufolge BTC auf Millionen von Geräten ermöglicht hat. Die Forderung: Diese Funktion auch nach Norden bringen.
2) Zahlungsinfrastruktur und Zugang

Von Sporttickets bis hin zum Zapper-fähigen Einzelhandel – Lightning in neuen Checkout-Prozessen auf, und die Ausgabenrichtlinien werden immer praktischer.

  • Match Tickets über Lightning: In Südafrika können Sie jetzt Sporttickets „in etwa einer Minute“ mit Bitcoin Lightning über MoneyBadgerPay und Zapper kaufen. Zeitkritischer Checkout für Verbraucher – keine Labordemonstration.
  • Zapper-Händler: BitcoinFriendlySA hat einen Leitfaden veröffentlicht, der zeigt, wie man mit Bitcoin bei jedem südafrikanischen Unternehmen bezahlen kann, das Zapper akzeptiert – darunter Terbodore, Lazari und Col'Cacchio. Dieser baut auf einem bestehenden Händlernetzwerk auf, anstatt von Grund auf neu aufgebaut zu werden.
  • Lightning Bootcamp: Das erste Lightning Bootcamp in Johannesburg brachte Entwickler zusammen, um Knoten zu betreiben, Wallets zu erstellen und Transaktionen praktisch durchzuführen. Aufbau einer Talentpipeline, die diese Schienen am Laufen hält.
3) Kreislaufwirtschaft und Nachweise auf Bodenebene

Der stärkste Beweis dafür, dass Bitcoin als Zahlungsmittel funktioniert, kommt aus den Gemeinschaften, in denen es täglich im Umlauf ist – nicht als Neuheit, sondern als Notwendigkeit.

  • 200 Sats pro Artikel: Im community Bitcoin community kaufen die Bewohner Kleidung für 200 Sats pro Artikel. Sie sparen Sats in ihren Wallets und kommen zurück, um neue Ware zu kaufen. Das ist ein Kreislauf aus Sparen und Ausgeben in Aktion.
  • Flughafen Livingstone: Die Restaurants am Flughafen Livingstone in Sambia akzeptieren nun „Dollar oder Bitcoin“ – eine gut sichtbare Akzeptanz im Reisekontext, während die Einheimischen in der Stadt lernen, Bitcoin für alltägliche Zahlungen zu verwenden.
  • Bundesstaat Anambra, Nigeria: BitcoinAnambra berichtet, dass Bitcoin in diesem Bundesstaat „täglich als Zahlungsmittel verwendet wird“, wobei Händler Blink und BTC-Map-Einträge veröffentlichen, um wiederholte Zahlungen zu ermöglichen.
  • El Zonte Farmers Market: Auf dem Bitcoin-Bauernmarkt in El Salvador „akzeptiert jeder Bitcoin“. Die hohe Akzeptanz an einem einzigen Ort bedeutet, dass es sich um alltägliche Einkäufe handelt – nicht nur um eine einmalige Demonstration.

Das lange Spiel

Blink diese Woche einen Artikel über den Aufbau nachhaltiger Bitcoin-Kreislaufwirtschaften – die sogenannte „No Mushroom“-Philosophie. Eine echte Akzeptanz ist ein langfristiges Unterfangen, das auf mehr als 15 Jahren Vertrauen basiert und nicht auf eitlen Kennzahlen. Diese Perspektive bildet die Grundlage für alles, was wir in diesem Bericht verfolgen.


Das Muster ist konsistent: niedrigere Gebühren auf der App-Ebene, größere Reichweite für Händler durch bestehende Schienen und Basisgemeinschaften, die beweisen, dass Bitcoin als Alltagsgeld funktioniert. Bleiben Sie dran für den Bericht der nächsten Woche.

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